Definition
Yoga ist das älteste System zur individuellen Selbstverwirklichung
auf der Welt. Yoga ist keine Theorie, Yoga ist praktischer
Lebensweg. In altindischen Schriftensammlungen wird die praktische
Anwendung von Yoga bereits etwa 2500 vor Christus erwähnt.
Wenn wir von Yoga sprechen, dann ist vorrangig der Hatha-Yoga
gemeint, welcher den meisten Menschen durch die Körperübungen
bekannt ist. Er ist jedoch mehr als das allein, denn Yoga
ist auch eine Geisteshaltung, Lebens- und Weltanschauung.
Neben den körperlichen Übungen wird Yoga auch
durch Meditation (geistige Konzentration und Erreichen
von Gedankenleere), lesen spiritueller Schriften (Bhagavat
Gita, Bibel, Talmud, Koran etc.), singen spiritueller Lieder
(z.B. Mantras, Kirchenlieder) sowie durch selbstloses Dienen
(ohne Erwartung von Lob, Anerkennung und Entgeld arbeiten)
definiert und praktiziert.
Was bewirkt Yoga?
Für wen ist Yoga gut?
Mit Asanas (Körperübungen), Pranayama (Atemübungen),
Yoga-Nidra (Tiefenentspannung), Meditation, positivem Denken
und gesunder Ernährung vereinigt der sog. Hatha-Yoga
körperliche,
geistige und seelische Kräfte. Der Mensch wandelt Ärger
und Wut in innere Stärke um, lernt Ängste loszulassen, überwindet
Selbstzweifel, gewinnt Vertrauen und findet den Weg von Stress
zu tiefer Entspannung.
Neben der Innenschau, dem Eintauchen in die Welt der Sinne,
ist der gesundheitliche und körperorientierte Wert der
Yogapraxis unumstritten.
Yoga ist für alle Altersgruppen geeignet. Intensiver
als bei jeder anderen Sportart, bewirkt Yoga den Ausgleich
aller Körperfunktionen, löst Verspannungen und
steigert die Lebensenergie.
Yoga trainiert nicht nur jeden Muskel. Sehnen, Bänder
und Gelenke gewinnen ein Höchstmaß an Beweglichkeit. Überschüssiges
Fett wird auf natürliche Weise abgebaut. Yoga senkt
den Blutdruck, hilft u. a. bei Erschöpfung, Schilddrüsenüberfunktion,
Herzerkrankungen, Arthritis und Arteriosklerose. Außerdem
verbessert Yoga die Lungenfunktion, erhöht die Atemkapazität
und senkt den Blutzucker- und Cholesterinspiegel.
Wer die Musik der Seele hört,
beherrscht die Melodie des Lebens!
Yoga ist der Schlüssel zu unserem Bewusstsein. Es ist
ein Weg zur Selbstentwicklung, den jeder Mensch selbst gehen
kann – eine Entdeckungsreise, die mit der Yoga-Anwendung
unter dem Entspannungs- und Gesundheitsaspekt beginnt, die
zu Körpererfahrung und erhöhter Konzentrationsfähigkeit
führt und letztendlich in dem Praktizierenden eine Sehnsucht
weckt. Die Sehnsucht nach der Erfahrung des Wesentlichen,
das in der Stille, im innersten Kern seines Wesens zu erfahren
ist. Sie bestimmen mit Ihrem eigenen Rhythmus, in welchem
Maß Yoga einen Beitrag zu Ihrem Leben leisten soll,
zu Ihrem physischen und psychischen Wohlbefinden.
Yoga im Job
Selbst im Büroalltag können ohne großen
Aufwand viele Übungen praktiziert werden. Einige wenige
Minuten täglich, z.B. in den Arbeitspausen, können
so für dauerhaftes Wohlbefinden genutzt werden.
Um all die Vorzüge des Yoga kennen zu lernen, können
in Unternehmen Yoga-Kurse mit den wichtigsten sowie im beruflichen
Alltag umsetzbaren Grundübungen für die Mitarbeiter
durchgeführt werden. Dies fördert die Gesunderhaltung
von Körper, Geist und Seele und wirkt sich langfristig
auf alle Bereiche des Arbeitsalltags positiv aus.
Kursinhalte
- Grundübungen für zu Hause und im Büro
- Atemtechniken
- Tiefenenspannung
- Meditation
- Lesung spiritueller Schriften, Weisheiten verschiedener „Meister“
Yoga-Matten, Meditationskissen und Decken können bei
Bedarf zum Kurs zur Verfügung gestellt werden.
Kursdauer und Teilnehmeranzahl
| Dauer |
10 Unterrichtseinheiten à 120
min. |
| Teilnehmer |
1 bis max. 10 Personen |
Preis |
siehe Honorare |
Stressbewältigung
Was ist Stress ?
Unter Stress wird in der Regel der
sich negativ auswirkende Di-Stress gemeint. Es gibt auch
einen positven sog. Eu-Stress, der wiederum weniger Probleme
bereitet, da er eher motivierend sowie euphorisierend wirkt.
Stress hängt
grundsätlich
von vielen verschiedenen Faktoren ab und kann sowohl innerlich
als auch äußerlich ablaufen bzw. sich auswirken.
Wann kommt Stress auf ?
Innerer Stress ist beispielsweise dadurch zu erkennen, dass
negative Gedanken, Meinungen zu Menschen oder Situationen
bzw. Sorgen uns belasten. Äußerer Stress sind
z.B. unliebsame Aufgaben, die zeitlich oder inhaltlich nicht
zu bewältigen
sind, überhöhte Leistungserwartungen von einem
selbst oder durch andere, hektisches Umfeld bzw. das als
Solches erlebt wird, kaum Zeit für entspannende Freizeittätigkeiten
etc.
Negativer Di-Stress löst u. a. Atemnot, Schlafstörungen,
Vergesslichkeit, Ohrensausen, Kopfschmerzen, Rückenbeschwerden,
Zähneknirschen, Konzentrationsmangel, Lustlosigkeit,
Denkblockaden, Aggressionen, Bluthochdruck, Kreislauf- und
Herzrhytmusstörungen, Ängste, Erschöpfung,
Depressionen, Alkoholmissbrauch, erhöhter Kaffee- und
Zigarettenkonsum etc.
Langfristig schwächt dieser das Immunsystem und die
Zellen verändern sich, als ob der Körper an einer
Entzündung leidet. Eine Folge ist oftmals
das Burn-Out-Syndrom, ein seelischer, geistiger und körperlicher
Erschöpfungszustand.
Was kann gegen Stress unternommen werden?
Die Bewältigung von Stresssituationen ist sowohl von
der Persönlichkeitsstruktur als auch von der Qualifikation
und dem Entscheidungsspielraum des jeweiligen Mitarbeiters
abhängig. Es gibt jedoch Entspannungsmethoden, die unabhängig
von der Unternehmensstruktur von jedermann praktiziert werden
können. Das kann sein:
- Yoga
- Tiefenentspannung
- Autogenes Training
- Atemübungen
- Musik
- Humor/Lachen
- Massage
- Umstrukturierung stresserzeugender Abläufe, z.B.
Zeitmanagement
- Änderung der Geisteshaltung bzw. Sichtweise stressender
Umstände
- Freizeitplanung, die bewusst der geistigen,
seelischen, körperlichen
Entspannung dient
Kursdauer und Teilnehmeranzahl
| Dauer |
10 Unterrichtseinheiten à 120
min. |
| Teilnehmer |
1 bis max. 10 Personen |
Preis |
siehe Honorare |
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