Grundsätzliche Methodik
Der Arbeitsstil der Teamtrainings ist der eines Workshops,
der abwechslungsreich und interaktiv gestaltet ist. Kleingruppenarbeiten
wechseln mit Präsentationen und Diskussionen im Plenum.
In diesem Training werden neben Einzel- auch Gruppenaufgaben
gestellt und Elemente aus der Erlebnispädagogik
eingesetzt.
Die unterschiedlichen Arbeitsschritte haben sowohl eine
rationale als auch eine emotionale Funktion.
a) Teambildungstraining
Ein Teambildungstraining ist erforderlich, wenn die zu besetzende
Abteilung/Aufgabe neu ist und somit ein neues Team an Mitarbeitern
zusammengestellt wird. Es ist der Startschuß der künftigen
Zusammenarbeit und die erste gemeinsame Aktivität.
Auf die neuen Mitglieder des Teams kommen eine Vielzahl
von Herausforderungen zu, gerade in der täglichen Arbeitspraxis.
Problemstellung: Die zukünftigen Teammitglieder kennen
sich untereinander wenig bzw. überhaupt nicht, ungewohnte
Anforderungen an Flexibilität, Mehrarbeit im Vorfeld
und in den ersten Wochen nach dem Arbeitsbeginn, regelmäßige
Teambesprechungen, sowie argwöhnische Kommentare von
anderen MitarbeiterInnen aus dem Haus oder vom Außendienst,
die den Änderungen
skeptisch gegenüberstehen prägen den Arbeitsalltag
eines neuen Teams.
Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, ist es wichtig,
daß die MitarbeiterInnen für die Erfolgsfaktoren
effizienter Teamarbeit sensibilisiert sind und sie anhand
eigener Erfahrungen erlebt haben.
Von jedem Teammitglied wird nun eine neue Art des Arbeitens
und Umgangs mit dem Kunden erwartet. Daher ist es wichtig,
daß diese "anderen" Verhaltensweisen im Team
und bei sich selbst akzeptiert sind.
Das Bewußtmachen dieser Situation und den daraus entstehenden "Knackpunkten" mit
Lösungsmöglichkeiten sollen ein besseres Verständnis
im Team und eine gute Teamkultur entstehen lassen.
Um diesen Prozeß zu beschleunigen, wird ein auf diese
Anforderungen zugeschnittenes Teamtraining für die betreffenden
MitarbeiterInnen durchgeführt.
Ziele und Inhalte
- Kennenlernen der gemeinsamen „Geschichte“ (Vorherige
Tätigkeit, Bewerbung, Assessmentcenter etc.)
- Vertrauen anhand der gemeinsamen
Stärken untereinander
aufbauen
- Gemeinsamkeiten / Unterschiede
im Team entdecken und zukünftig nutzen
- Offenheit und gegenseitige Akzeptanz
- Einschwören auf eine gemeinsame
Zukunft
- Erarbeiten einer Teamvision
- Konkrete Maßnahmen / Vereinbarungen für
die Praxis
Vorgehensweise
Die MitarbeiterInnen arbeiten in unterschiedlichen Gruppenzusammensetzungen
- an diversen Fragestellungen,
- mit Übungen aus der Erlebnispädagogik,
- an einem kreativen Entwurf einer gemeinsamen Zukunft,
- leiten konkrete Maßnahmen zur Erreichung dieses
Ziels ab,
- legen "Spiel"regeln für die Praxis fest.
Es nehmen alle MitarbeiterInnen teil, die aus einem Assessmentcenter als
Team zusammengestellt worden sind, die zukünftige
Teamleitung, die Trainerin sowie ein/eine Co-TrainerIn.
b) Teamintegration
Sobald ein bestehendes Team um weitere Teammitglieder aufgestockt
wird, ist ein Teamintegrationstraining notwendig.
Die nun - für das bestehende Team - neuen MitarbeiterInnen
werden in einem Teamworkshop in das bestehende Team integriert.
Das heißt, es nehmen alle Teammitglieder an diesem
Workshop teil.
Inhalte
Bei der Zusammenführung von Teammitgliedern werden
im Training dabei
1. eine gemeinsame Informationsbasis geschaffen
- Wer sind
wir?
- Was bringen wir ein?
- Was ist bisher geschehen?
2. eine Identifikation
mit den gemeinsamen Zielen hergestellt
- Welche Visionen
/ Ziele existieren?
- Wie lauten die „Spielregeln“?
- Wo
gibt es Anpassungs- bzw. Ergänzungsbedarf
3. ein Bewußtsein
für persönliche Konsequenzen
geschaffen und diese Konsequenzen dann
auch festgelegt
- Was ist zur Erreichung notwendig?
Schulungstage und Teilnehmeranzahl
| Dauer |
1 1/2 bis 2 Tage |
| Teilnehmer |
6 bis max. 20 Personen |
Preis |
siehe Honorare |
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